Warum die Bauern demonstrieren

 

 

      • Landwirtinnen und Landwirte unterstützen und die Produktivität in der Landwirtschaft verbessern, um eine sichere Versorgung mit bezahlbaren Nahrungsmitteln zu gewährleisten;

      • den Landwirten der Europäischen Union ein angemessenes Einkommen ermöglichen;

      • zur Bekämpfung des Klimawandels und zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen beitragen;

      • ländliche Gebiete und Landschaften in der EU erhalten;

      • die Wirtschaft im ländlichen Raum durch Förderung von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft, der Agrar- und Ernährungswirtschaft und in den damit verbundenen Branchen beleben.

     

     

     

     

    Gleiche Bedingungen für alle

     

     

     

    Wie seht ihr die Bauernproteste? Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren. Schreibt es gerne in die Kommentare.

    Dieser Beitrag hat 17 Kommentare

    1. Ella

      Danke, dass du uns dazu ermutigst, über diese wichtigen Themen nachzudenken und uns bewusst zu machen, wie wir alle einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten können.

      Liebe Grüße,
      Ella

      1. Anke

        Liebe Ella!
        Danke für deinen Kommentar! Beim Thema Nachhaltigkeit oder Klimaschutz sind alle gefragt. Es kann nicht nur eine Bevölkerungsgruppe dafür verantwortlich gemacht werden.
        Grüße
        Anke

    2. Sylvia Tornau

      Liebe Anke, jetzt bin ich in deinem Monatsrückblick über diesen Beitrag gestolpert und musste ihn sofort lesen. Danke für diesen klaren und aufklärenden Beitrag. Mir war nicht bewusst, an wie vielen Fronten ihr zu kämpfen habt und ich finde die Vergleiche, was die Dieselkosten betrifft, sehr erhellend, wenn man die Relation sieht zwischen dem Kerosinverbrauch der Flugwirtschaft und dem der Landwirtschaft. Auch die Problematik mit dem Mindestlohn war mir nicht so präsent. Danke für diesen tiefen Einblick, worum es bei den Protesten überhaupt geht. Liebe Grüße Sylvia

    3. Gisela

      Sehr gut geschrieben, spricht auch uns aus der Seele, wir haben einen Biomilchviehbetrib mit 12-15 Kühen auf 1100 m Seehöhe in der Steiermark, Österreich. Werde ich sicher weiterleiten!
      Liebe Grüße
      Gisela und Peter

      1. Anke

        Hallo Gisela und Peter!
        Da fällt mir ein Stein vom Herzen. Gerade von Berufskollegen gelobt zu werden, ist sehr beruhigend. In der Landwirtschaft sollten wir sehr darauf achten, dass Bio nicht gegen konventionell ausgespielt wird. Beide haben ihre Berechtigung und beide können voneinander lernen.
        Viele Grüße
        Anke
        P.S. Mich würde sehr interessieren, wie ihr so über die Runden kommt? Wie ist der Milchpreis bei euch? Vermarktet ihr selbst?

    4. Marlis Lamers, Die Fährfrau

      Liebe Anke, ich fand Deinen Artikel bei Judith Peters unter den Blogperlen und bin begeistert, dass ein landwirtschaftliches Thema in den erlauchten Kreis schafft.
      Ich bin selber Bäuerin am Niederrhein, wir haben Sauenhaltung mit Ferkelaufzucht und Mastschweinehaltung, Ackerland und sind Teilhaber an einer Biogasanlage.
      Leider sind die niederrheinischen Bauern träge und wenig protestfreundlich. Gefühlt bin ich die Einzige, die mit dem rot-weißes Band des Psotests am Auto herumfährt.
      Der Fall der Kinderbuches von Anke Engelke (Die neue Häschenschule) zeigt, wie dringende notwendig die Aufklärung auf allen Ebenen ist. Und vor allem der Widerstand gegen eine Diffamierung eines ganzen Berufsstandes.
      Danke dafür

      Darf ich Deinen Artikel teilen?

      1. Anke

        Liebe Marlis!
        Vielen Dank für deinen Kommentar! Du darfst den Artikel gerne teilen. Aufklärung tut Not!
        Wir sind aus Zeitgründen auch nicht sehr aktiv bei den Protesten dabei gewesen.
        Liebe Grüße
        Anke

        1. Jennifer Kisner

          Liebe Anke,
          ich bin auch über Judith auf deinen Artikel gestoßen und muss sagen, dass ich viel gelernt habe!
          Mir war allein gar nicht bewusst, wofür die Landwirte alles verantwortlich gemacht werden. Nur Tierquälerei in manchen Betrieben war mir klar , jedoch wusste ich auch vorher, dass es äußere Gründe gibt, warum sich zB. Massentierhaltung wirtschaftlich mehr rentiert. Auch von den Subventionen wusste ich, aber nicht, wie unfrei Landwirte dadurch sind.
          Ich hatte mal irgendwo aufgeschnappt, dass auch die Bauernverbände sich nicht für die Interessen der meisten Bauern einsetzen. Weißt du darüber zufällig auch etwas?
          Sehr traurig finde ich es, dass die Menschen, die unser Leben gewährleisten, so wenig Wertschätzung erhalten. Ich teile deinen detaillierten und höchst informativen Beitrag auf jeden Fall. Danke!

          1. Anke

            Liebe Jennifer!
            Schön, daß ich mit dem Artikel aufklären konnte. Vieles ist in der breiten Öffentlichkeit leider nicht bekannt.
            Zum Bauernverband kann ich nur sagen, dass sich wirklich gerade die kleinen Bauern vom DBV nicht richtig vertreten fühlen. An der Spitze sind halt oft Großbauern, die vielleicht nicht mehr den Bezug zu den Familienbetrieben haben. Deswegen wurde der LSV (Land schafft Verbindung) gegründet. Hier sind viele kleinere Landwirte organisiert. Aber es ist nun mal sehr zeitintensiv, sich politisch zu engagieren und das müssen dann die kleinen Betriebe auch erst einmal bewerkstelligen. Wenn ein Landwirt streikt, müssen zuhause andere die Arbeit machen. Die Tiere müssen trotz Streik versorgt werden.
            Liebe Grüße
            Anke

      1. Anke

        Hallo Monika!
        Vielen Dank für deinen Kommentar. Die Medien berichten oft einseitig. Wichtig ist es alle Aspekte zu kennen. Obwohl ich bestimmt nicht alle Aspekte beleuchte, bringe ich doch hoffentlich etwas Licht ins Dunkle.
        Liebe Grüße in den Süden
        Anke

    5. Maite

      Danke für diese gute Übersicht. Ab sofort werde ich deinen Blogartikel weitergeben statt mir den Mund fusselig zu reden 😉 Gut, dass du dich dran gewagt hast, ihn zu schreiben.
      Danke dir und liebe Grüße
      Maite

      1. Anke

        Liebe Maite! Vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, war schon eine schwere Geburt. Ist halt ein sehr komplexes Thema und beim Schreiben fallen einem wieder neue Punkte ein. Manches musste ich auch erst recherchieren, weil man mal was hört, aber letztendlich doch nicht genau drüber Bescheid weiß. Aber jetzt ist er in der Welt und ich warte mal auf Reaktionen.
        Liebe Grüße
        Anke

    6. Julia Seifried

      Liebe Anke,

      danke für diesen Artikel. Sehr umfangreich und aus meiner Sicht objektiv geschrieben. Durch die Medien bekommt man ja leider nicht solch einen tiefen Einblick!

      Ich finde es super mutig, dass du ihn geschrieben hast, da er zu Diskussionen einlädt!

      Julia

      1. Anke

        Liebe Julia! Vielen Dank für deinen Kommentar. Genau das wollen viele Landwirte – ins Gespräch kommen. Liebe Grüße Anke

    7. Pia

      Liebe Anke,

      vielen Dank für diesen sehr informativen Artikel mit einem großen Rundumblick bezüglich der Herausforderungen in der Landwirtschaft! Ich habe ihn mit großem Interesse gelesen.
      Sehr herzlich
      Pia

      1. Anke

        Liebe Pia! Danke für deinen Kommentar. Ich hoffe, ich konnte ein bisschen aufklären und für Verständnis werben. Viele Grüße Anke

    Schreibe einen Kommentar

    Anmeldung zu den Hof-News

    Möchtest du regelmäßig die kostenlosen Hof-News erhalten? Dann melde dich für den Newsletter an.
    DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner