In meinem letzten Jahresrückblick ging es um einen Ausblick auf 2024. Welche Ziele setze ich mir und unter was für einem Motto soll 2024 stehen.
Ich habe mir das Motto: „einfach machen“ gewählt. Oft bleiben bei mir Sachen unerledigt oder Vorhaben schlafen in der Schleife „Irgendwann“, weil ich zu viel drüber nachdenke. Was passiert, wenn es nicht so läuft wie geplant? Was sagen die anderen zu solchen Plänen? Will ich mir die Blöße des Scheiterns geben?
Viele Gründe, die so ein Vorhaben torpedieren können. Und dann bleibt es dabei, es bleibt im Kopf und in den Gedanken und zieht dort seine Bahnen. Es bleibt unvollendet, ja meistens startet es nicht einmal.
Auf der Suche nach dem Motto haben mich Christo Försters Mikroabenteuer inspiriert. Bei ihm geht es auch darum, kleine Abenteuer ohne großen Aufwand in den Alltag zu integrieren. Seine Bücher haben den Titel: Raus und machen. Also auch nicht erst das große Equipment zusammen sammeln, sondern schon vorher – ohne Ausreden – seine Komfortzone zu verlassen und sich ins Abenteuer stürzen. Und so möchte ich dieses Jahr auch angehen: keine Ausreden, wie: Dazu fehlt mir noch das oder Ohne vorher dies getan zu haben, kann ich jenes nicht verwirklichen.
Wie erreiche ich meine Ziel mit diesem Motto?
Hier gibt es ein paar Gedanken zu meinen Zielen aus meinem Jahresrückblick. Wie kann ich sie zur Vollendung bringen?
Melkroboter
Die beiden Melkroboter werden Ende Januar eingebaut. Bis sie dann laufen, werden noch ca. 2 Monate ins Land gehen. Aber dann: machen sie einfach ihre Arbeit – hoffe ich. Es wird sicherlich Anlaufschwierigkeiten geben. Wir müssen lernen, mit der Technik umzugehen und die Kühe müssen sich auch an die neuen Begebenheiten gewöhnen. Kühe sind Gewohnheitstiere und jede Veränderung weckt zwar ihre Neugier, allerdings ebenso ihre Skepsis. Sie müssen sich daran gewöhnen, nicht mehr zu festen Zeiten morgens und abends gemolken zu werden, sondern eigenständig zum Melken zu gehen. Das wird unterstützt, indem sie ihr Kraftfutter im Melkroboter zugeteilt bekommen. Kraftfutter ist für Kühe ungefähr das gleiche wie für mich Schokolade – dafür macht man schon so einiges!
Darüber mache ich mir jetzt im Vorfeld noch nicht so viele Gedanken, sondern versuche die Probleme zu lösen, wenn sie auftauchen.
Reise in die USA
Der Flug ist gebucht. Ebenso das Wohnmobil, mit dem wir uns von Vancouver aus nach Montana und zurück bewegen wollen. Was noch fehlt ist die genaue Reiseroute, das Hotel zu Beginn und zum Ende der Reise. Und das genaue Programm, was wir uns anschauen wollen steht auch noch nicht. Da verlasse ich mich ein wenig auf meinen Bruder in den USA. Als Insider weiß er bestimmt, was dort in der Gegend bzw. auf dem Weg zu ihm sehenswert ist. Also auch hier gilt, nicht alles bis ins kleinste Detail organisieren, sondern dem Abenteuer ein wenig Spielraum lassen, sich zu entwickeln. Die Rahmenbedingungen stehen, der Rest kann kommen.
Sport
Ich muss es zugeben, ich bin eher der Schönwetter-Sportler. Insofern warte ich erst einmal auf das Frühjahr. Einmal pro Woche gehe ich mittlerweile in ein Fitnessstudio, um Bein- und Rückenmuskulatur zu stärken. Im Frühjahr – also März – starte ich dann wieder mit dem Laufen und hoffe, das der Innenmeniskus nicht mehr aufmuckt. Falls doch, werde ich auf das Fahrrad umsteigen. In Komoot plane ich schon mal einige Touren und werde vielleicht auch mal weiter weg Wanderwege oder Fahrradwege austesten. Mehr Bewegung – einfach machen – je nachdem, was der Körper zulässt. Irgendetwas geht immer!
Eine große Motivationshilfe ist die The Conqueror Challenge. Hier sucht man sich virtuelle Strecken aus, die man irgendwo läuft, wandert oder Fahrrad fährt. Die Kilometer werden dann auf die virtuelle Strecke übertragen. Eine tolle Idee und Motivation, etwas abzuschließen und zu schaffen. Man ist dabei mit Menschen aus aller Welt zusammen, bekommt Infos zu der Strecke in Form von virtuellen Postkarten und für das Startgeld werden Baumpflanz- oder Müllsammelaktionen unterstützt.
Blogbeiträge schreiben
Mit meinem Eintritt in die The Content Society (TCS) von Judith Peters habe ich den ersten Schritt einfach gemacht. Mit der Hilfe und der Motivation in dieser Community wird das Projekt Blogartikel zu produzieren einfacher umzusetzen sein. Der Beginn Ende Dezember mit der Blog Fastermind war schon ein viel versprechender Anfang. So konnten schon einige technische Hürden beseitigt werden und im Januar kann es dann mit den ersten Blogbeiträgen losgehen. Das tolle an der TCS Community, es geht nicht nur um Blogartikel schreiben, sondern es wird das ganze Drumherum beleuchtet. Also zum Beispiel die Gestaltung der Website-Seiten, der technische Hintergrund und die Suchmaschinen Optimierung (SEO). Vor einem halben Jahr konnte ich damit noch gar nicht anfangen. Aber auch hier heißt es: einfach machen – learning by doing! Bin gespannt, wieviele Artikel im Laufe des Jahres dabei entstehen und wie ich mich hierin weiterentwickle.
Sichtbarkeit in social media verbessern
Ganz Besonders gilt dieses Motto für meine Sichtbarkeit in den sozialen Medien. Natürlich schreibe ich meine Blogartikel in erster Linie für mich, weil es mir Spaß macht. Allerdings kann ich nicht leugnen, dass ich mich freuen würde, wenn viele Leute meine Beiträge lesen. Das geht natürlich nicht, ohne Werbung dafür zu machen und sie zu teilen, wenn sie online gegangen sind. Bei diesem Punkt ist der Schritt aus der Komfortzone ein ziemlich großer und schwerer. Mit der Unterstützung der Community in der TCS wird es mir hoffentlich besser gelingen. Und wenn ich mich frage, was schlimmstenfalls passieren könnte, fallen mir keine Katastrophen ein. Insofern ist es wohl eher ein Kopfproblem, dass in diesem Jahr bearbeitet wird.
Konzerte in Lingen besuchen
Dieser Punkt wird mir wohl leichter fallen, ihn umzusetzen. Ich werde mir in Kürze mal das Programm ansehen und mir Konzerte merken, die ich gerne besuchen möchte.
Ein weiteres Wanderwochenende mit Biggi
Ein weiteres Wanderwochenende mit Biggi steht auch in diesem Jahr auf dem Programm. Wohin es genau geht, ist jetzt noch nicht klar. Zum einen ist der Heidschnuckenweg noch nicht beendet. Die superschönen Heidestrecken haben wir wohl schon hinter uns und ich weiß gar nicht, was uns weiterhin erwartet. Bis Soltau sind wir mittlerweile gekommen. Die nächsten Etappen wären von Soltau nach Wietzendorf und dann weiter nach Müden. Bis zum Ziel Celle sind es nach etwa 110 km. Da stehen also noch einige Wochenenden vor uns.

Reizen würde mich allerdings auch ein anderer Wanderweg, nämlich der Wildnis Trail in der Eifel. Vier Etappen, 85 Kilometer: Eine Wanderung im Zeichen der Wildkatze – so die Headline dieses Wanderweges. Hier geht es durch den Nationalpark Eifel, von Monschau im Süden nach Hürtgenwald-Zerkall im Norden einmal quer durch.
Es gibt in Deutschland so viele tolle Wandermöglichkeiten, dass ich diesen Punkt noch viele Jahre in meinen Zielen für das kommende Jahr setzen kann. Und in Biggi habe ich eine Wanderkollegin, die genauso tickt wie ich und so sind hoffentlich noch viele gemeinsame Touren möglich.
Radtour zu Hans
Diese Tour sollte eigentlich schon 2023 statt finden, allerdings kam immer etwas dazwischen. Mein Bruder wohnt ca. 80 km von uns entfernt, so dass wir hier auch ein Wochenende für die Tour einplanen müssen. Wenn dieses Jahr die Melkroboter ihren Dienst aufnehmen und meine Söhne bereit sind, ein Wochenende mit etwas Hilfe den Hof zu übernehmen, steht diesem Vorhaben in diesem Jahr nichts mehr im Weg. Die E-Bikes sind vorhanden, ein gemeinsamer Termin lässt sich finden und in den Kalender eintragen und dann geht es los!
In Komoot habe ich die Tour schon geplant und eine schöne Strecke rausgesucht.
Schlusswort
Wenn ich diese Ziele so umgesetzt habe, wie ich es mir vorgenommen habe, bin ich einen großen Schritt weiter. Es geht ja nicht nur darum, sich Ziele zu setzen, sondern sich auch an die Umsetzung zu machen. Im Dezember 2024 werde ich dann sehen, was ich verwirklichen konnte.
Die Umsetzung meiner Vorhaben für 2024 lässt sich einfach überprüfen. Mal sehen hinter was ich dann ein Häkchen setzen kann!

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
Liebe Anke
So spannend zu lesen was du alles gedenkst zu machen. Aber immer unter dem Motto: „Nur kein Stress, einfach mal machen“. Und weiss du was? Genau so wirst du zu den schönsten Erlebnissen kommen, denn die ungeplanten Situationen sind die, die bleiben werden. Weil geplant hättest du es so sicherlich nie. Ich freue mich auf den Fazit Ende Jahr.
Herzlichst Chantal
Ein cooles Motto.
Und es liest sich sehr spannend, was Du dieses Jahr alles vorhast.
Einfach mal machen klingt nach Leichtigkeit und eben diese wünsche ich Dir in diesem Jahr.
Liebe Anja! Vielen Dank für deinen netten Kommentar! Ich bin auch gespannt, ob ich das Motto so leicht durchhalten kann. Im Jahresrückblick 2024 werde ich Bilanz ziehen…
Liebe Grüße
Anke