Reihen schwarzer und weißer Milchkühe fressen aus Futtertrögen auf beiden Seiten eines Stallgangs, in der Mitte liegt Heu auf dem Boden. Der Stall ist geräumig und die Kühe sind durch Metallgitter voneinander getrennt.

Höfesterben: Warum immer weniger Höfe die Kühe halten

Dörte Hansen war für einen Faktencheck zu ihrem Roman Broder bei uns auf dem Hof. Ich durfte das Buch aus meiner Sicht als Tierärztin und Milchviehhalterin fachlich prüfen. Vor Kurzem hat sie mir ein Exemplar mit persönlicher Widmung geschickt, und jetzt habe ich es gelesen.

In Broder geht es um zwei Brüder, von denen nur einer den elterlichen Milchviehhof übernehmen kann. Der Betrieb wächst, und die Menschen müssen mitwachsen. Über allem steht dieser Satz: „Wachsen oder weichen.“ Beim Lesen musste ich an die Höfe bei uns denken.

Wenn ich mit meinem Mann über früher spreche, fällt irgendwann diese Zahl: In den 1980er-Jahren gehörten zum Milchkontrollverein Laar seiner Erinnerung nach rund 100 Betriebe. Im LKV-Bericht für 2025 stehen noch 12 Milchkontrollbetriebe mit zusammen 1.326 Kühen. Zwei Jahre zuvor waren es laut LKV-Bericht für 2023 14 Betriebe mit 1.413 Kühen. Die Kuhzahl ist in dieser Zeit also nur leicht gesunken. Die Zahl der Betriebe nimmt weiter ab.

Das ist der Strukturwandel, den wir hier in der Grafschaft Bentheim erleben. Er betrifft auch uns: Als ich auf den Hof kam, hatten wir weniger als 60 Kühe und zusätzlich Sauen. Heute halten wir etwa 160 Kühe. Warum wir einen Betriebszweig aufgegeben haben und mit dem anderen gewachsen sind, erzählt mehr über das Höfesterben als eine Statistik allein.

Das Wichtigste in Kürze

• In Deutschland gibt es immer weniger Milchkuhhaltungen. In Niedersachsen waren es im November 2025 noch 7.064.
• Eine Hofaufgabe bedeutet nicht zwangsläufig eine Pleite: Häufig kommen fehlende Nachfolge, Arbeitsbelastung und hohe Investitionen zusammen.
• Wir haben die Sauenhaltung aufgegeben, weil Investitionen, Arbeit und die Vermarktung kleiner Ferkelpartien für uns nicht mehr zusammenpassten.
• Unser Milchviehbetrieb ist gewachsen. Größe allein sagt aber weder, wie gut es den Tieren geht, noch ob die Menschen vom Hof leben können.

Was bedeutet Höfesterben?

„Höfesterben“ beschreibt, dass landwirtschaftliche Betriebe aufhören. Fachleute nennen den längerfristigen Wandel der Betriebszahlen und Betriebsgrößen Strukturwandel. Die Flächen werden nach einer Hofaufgabe oft von anderen Betrieben weiter bewirtschaftet, und Tiere können auf andere Betriebe wechseln. Trotzdem endet ein eigenständiger Betrieb mit seiner Geschichte, seinen Entscheidungen und häufig auch als Arbeitsort für eine Familie.

Die Zahlen zur Milchviehhaltung zeigen die Richtung: Laut der Novemberzählung 2025 gab es in Niedersachsen noch 7.064 Haltungen mit Milchkühen, 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stieg die Zahl der Milchkühe im Land innerhalb dieses Jahres leicht. Auf eine Haltung kamen durchschnittlich rund 108 Milchkühe; bundesweit waren es etwa 76.

Die LKV-Zahlen aus Laar zählen nur Betriebe in der Milchleistungsprüfung und sind deshalb nicht mit allen landesweit erfassten Milchkuhhaltungen gleichzusetzen. Die durchschnittliche Kuhzahl je kontrolliertem Betrieb stieg laut den Berichten von 2023 und 2025 von 100,9 auf 110,5.

Welche Höfe hören bei uns auf?

Hier in der Gegend sehe ich vor allem kleinere Milchviehbetriebe verschwinden, wenn kein weiterer Betriebszweig dazukommt. Auch viele sehr kleine Betriebe im Nebenerwerb, die zum Beispiel noch ein paar Schweine hielten, gibt es nicht mehr.

Von außen klingt „aufgeben“ schnell nach Scheitern. Das wird den Menschen nicht gerecht. Wer die Kühe versorgt, braucht ein Einkommen und muss den Stall und die Technik erhalten oder erneuern können. Wenn eine größere Investition ansteht, stellt sich die Frage, ob sich das mit dem bestehenden Betrieb über viele Jahre tragen lässt. Die Zahl der Tiere allein beantwortet sie allerdings nicht: Schulden, Flächen, Arbeitskräfte, andere Einkünfte und die persönlichen Ansprüche unterscheiden sich von Hof zu Hof.

Hinzu kommt die Hofnachfolge. Ich erlebe durchaus junge Menschen, die eine Ausbildung in der Landwirtschaft machen möchten. Aber Interesse an diesem Beruf heißt noch nicht, dass man später einen Hof mit Tieren übernehmen will. Kühe und Kälber brauchen an jedem Tag des Jahres Betreuung. Melkroboter und andere Technik machen manches leichter und können Freiräume schaffen. Die Verantwortung bleibt trotzdem. Auch wer in den Urlaub fahren möchte, muss jemanden finden, der die Tiere und den Betrieb in dieser Zeit zuverlässig versorgt.

Die Kinder sollen ihren Beruf und ihren Lebensentwurf frei wählen dürfen. Wer einen Milchviehbetrieb übernimmt, entscheidet sich außerdem oft für große Investitionen und die Zusammenarbeit mehrerer Generationen. Auf manchen Höfen gehört auch die Versorgung der Altenteiler zur finanziellen Planung. Fehlt eine tragfähige Perspektive oder möchte niemand übernehmen, kann das Ende der Tierhaltung eine vernünftige Entscheidung sein. Manche Familien bewirtschaften ihre Flächen dann im Nebenerwerb weiter. Ackerbau lässt sich oft leichter mit einem Beruf außerhalb des Hofes vereinbaren als die tägliche Versorgung von Tieren. Für andere geht die Rechnung auch damit nicht auf, und sie geben den landwirtschaftlichen Betrieb ganz auf.

Warum wir die Sauenhaltung aufgegeben haben

Wir hatten früher neben den Kühen auch Sauen. Wann wir die letzte Sau verkauft haben, weiß ich heute nicht mehr genau; es dürfte Anfang der 2010er-Jahre gewesen sein. Es hätten größere Investitionen in die Ställe angestanden. Gleichzeitig war die Arbeit mit Sauen und Kühen für uns zu zweit mit kleinen Kindern kaum noch zu schaffen.

Bei der Vermarktung kam ein weiteres Problem hinzu. Den Grundpreis für Ferkel bekamen wir nur, wenn wir eine bestimmte Mindestmenge auf einmal lieferten. Diese Grenze wurde nach meiner Erinnerung immer weiter angehoben. Unsere Partien waren dafür irgendwann zu klein, und wir erhielten pro Ferkel weniger. Um wie viel genau, weiß ich nicht mehr. An der Qualität unserer Ferkel lag es jedenfalls nicht. Für uns passte die Rechnung nicht mehr.

Als Tierärztin kann ich auch die Sicht der Mäster verstehen. Wer möglichst viele Ferkel aus wenigen Herkunftsbetrieben einstallen kann, muss weniger Tiergruppen mit unterschiedlichem Erregerkontakt zusammenführen. Das kann für die Tiergesundheit hilfreich sein, auch wenn es Krankheiten natürlich nicht ausschließt. Für einen kleinen Ferkelerzeuger ist der Wunsch nach großen, einheitlichen Partien schwer zu erfüllen.

Wir haben uns damals entschieden, die Sauenhaltung zu beenden und uns auf die Kühe zu konzentrieren. Auch das ist Strukturwandel: Ein Hof kann als Betrieb weiterbestehen und trotzdem einen Teil seiner Tierhaltung aufgeben.

Warum wir mit den Kühen gewachsen sind

Als ich auf den Hof kam, hatten wir weniger als 60 Kühe. Heute sind es etwa 160. Wir haben den Bestand schrittweise vergrößert, damit der Milchviehbetrieb für uns eine wirtschaftliche Grundlage bietet und wir weiter investieren können. Ein Hof soll schließlich nicht nur seine Rechnungen bezahlen. Wir möchten davon auch als Familie gut leben können: ein Auto ersetzen, mal einen Kurzurlaub machen oder unseren Kindern den Führerschein bezahlen. Und wenn eine Maschine auf dem Hof oder zu Hause kaputtgeht, braucht es Geld, um sie zeitnah reparieren oder ersetzen zu können. Mit unserer früheren Kuhzahl wäre vieles davon für uns nicht möglich gewesen.

Wenn Kosten steigen, kann eine größere Herde helfen, manche Ausgaben auf mehr Kühe und mehr erzeugte Milch zu verteilen. Ein Stall, Maschinen oder die Organisation der Arbeit lassen sich so unter Umständen besser nutzen. Doch Wachstum macht die einzelne Kuh nicht automatisch rentabel. Es muss zu den Flächen, zur verfügbaren Arbeit und zum Geld passen, das der Betrieb mit seiner Milch erwirtschaften kann.

Ob für Kühe, Schweine oder Hühner: Ein größerer Stallneubau ist eine Entscheidung für Jahrzehnte. Zur Größenordnung beim Milchvieh: Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft ermittelte für Neubauten auf Preisstand 2025 durchschnittlich 19.200 Euro brutto je Kuhplatz, ohne Gülle- und Futterlager. Schon ein Stall für 100 Kühe kann damit eine Investition im siebenstelligen Bereich sein. Wie teuer er tatsächlich wird, hängt stark von der Bauweise und dem einzelnen Projekt ab.

Vor rund 20 Jahren sahen die Zahlen anders aus: Eine sächsische Untersuchung von 2007 nennt für drei untersuchte Stallprojekte etwa 4.100 bis 4.400 Euro je Kuhplatz, einschließlich Melktechnik und Dunglager. Das ist kein genauer Preisvergleich mit der heutigen bayerischen Auswertung. Die Betriebe, Bauweisen und erfassten Kosten unterscheiden sich. Es zeigt aber, in welcher Größenordnung sich Stallbau damals bewegte.

Heutige Investitionen werden häufig über Kredite finanziert. Solche Verpflichtungen laufen oft über viele Jahre. Je nachdem, wann der Hof übergeben wird, muss sich auch die nächste Generation noch mit der Finanzierung befassen. Das sollte man sich gut überlegen.

Bei uns spielte die Möglichkeit, dass einer unserer Söhne den Hof einmal weiterführt, bei diesen Entscheidungen mit. Hätten wir sicher gewusst, dass keiner von ihnen übernehmen möchte, hätten wir wohl nicht in diesem Umfang investiert. Vielleicht hätten wir später mit weniger Kühen und weniger Arbeit weitergemacht, wenn die Jungs ihren Lebensunterhalt in eigenen Berufen verdienen. Wie viele Kühe das gewesen wären, weiß ich nicht. Mit unserer früheren Herdengröße von weniger als 60 Kühen hätten wir aber auch dann nicht einfach weitermachen können.

Ein Hof wird nicht allein dadurch zukunftsfähig, dass er schuldenfrei bleibt und notwendige Investitionen immer weiter verschiebt. Wer in einen neuen Stall investiert, will damit auch den Arbeitsplatz auf dem Hof für die Zukunft erhalten. Wenn die nächste Generation übernimmt und eine eigene Familie gründet, müssen womöglich zwei Familien vom Betrieb leben können. Eine solche Investition soll also nicht nur heute funktionieren, sondern auch später ein Einkommen ermöglichen. Ob das gelingt, entscheidet sich an der Rechnung über viele Jahre, nicht am Tag der Stalleinweihung.

Wie unterschiedlich die Rechnung je nach Betriebszweig ausfallen kann, hat mein Mann kürzlich bei einem Arbeitskreis gehört. Ein Landwirt, der sowohl Milchkühe als auch Masthähnchen hält, sagte dort, das Verhältnis von Arbeit und Verdienst sei bei den Masthähnchen auf seinem Betrieb deutlich günstiger als bei den Milchkühen. Das ist seine Erfahrung auf seinem Betrieb. Es zeigt aber gut, warum jede Familie genau überlegen muss, welche Tierhaltung zu ihrer Arbeit, ihrem Einkommen und ihren Zukunftsplänen passt.

Das heißt nicht, dass jeder Hof mit 60 oder 70 Kühen zwangsläufig aufgeben muss. Manche wirtschaften im Nebenerwerb, vermarkten direkt oder haben andere Einkommensquellen. Aber für einen Betrieb, der vor allem von der Milch lebt und vor einer großen Investition steht, kann eine kleinere Herde zum Problem werden. Genau das sehen wir in unserer Umgebung.

Ich finde es schade, wenn kleinere Höfe verschwinden. Gleichzeitig kann ich nicht so tun, als hätten wir unter unseren Bedingungen ohne Wachstum einfach weitermachen können.

Auch der Boden wird knapp und teuer

Wenn ein Hof aufhört, bleiben seine Flächen meist in landwirtschaftlicher Nutzung. Zugleich gehen an anderer Stelle Flächen für Wohnen, Gewerbe und Straßen verloren. Von 2021 bis 2024 nahm die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland im Durchschnitt um 50 Hektar pro Tag zu. Das war nicht alles vorher Ackerland, und Siedlungsfläche ist nicht vollständig versiegelt. Aber ein Teil der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche steht damit nicht mehr für die Erzeugung von Futter und Lebensmitteln zur Verfügung.

Um die verbleibenden Flächen konkurrieren Betriebe miteinander. Auch Menschen und Unternehmen, die Boden als Geldanlage sehen, interessieren sich dafür. Die Kauf- und Pachtpreise sind über die Jahre deutlich gestiegen. Wenn ein Stück Land verkauft wird, können oder wollen landwirtschaftliche Betriebe bei manchen Preisen nicht mehr mitbieten.

Bei Verkäufen an Investoren gibt es in Niedersachsen unter bestimmten Voraussetzungen ein siedlungsrechtliches Vorkaufsrecht, das die Niedersächsische Landgesellschaft zugunsten eines Landwirts ausüben kann. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Landwirt eine Fläche automatisch oder günstiger kaufen kann. Er muss bereit und in der Lage sein, sie zu den Bedingungen des Kaufvertrags zu erwerben. Ist der Preis zu hoch, hilft ihm auch diese Möglichkeit nicht weiter.

Pachten ist dann eine Möglichkeit, doch auch die kostet immer mehr: 2023 lag die durchschnittliche Pacht für Ackerland in Niedersachsen bei 643 Euro je Hektar, in der Region Weser-Ems lag der Durchschnitt über alle gepachteten Flächen bei 705 Euro. Das sind Durchschnittswerte, keine Preise für ein bestimmtes Feld bei uns.

Vor jeder Pacht muss man rechnen: Wie viel Geld bringt die Ernte von dieser Fläche ein und was kosten Pacht, Saatgut, Dünger, Maschinen und Arbeitszeit? Wenn der Erlös aus Getreide kaum höher ist als die Pacht, sind die übrigen Kosten noch nicht bezahlt. Beim Mais für unsere Kühe müssen wir entsprechend den Wert des Futters gegen die Kosten rechnen. Ein schlechtes Jahr kann man vielleicht auffangen. Wenn die Rechnung dauerhaft nicht aufgeht, muss man die Fläche oder die Bewirtschaftung anders planen.

Sind größere Höfe schlechter für die Kühe?

Eine Zahl auf dem Stallschild sagt noch nichts darüber aus, wie eine Kuh lebt. Entscheidend sind unter anderem Platz, Luft, Liegekomfort, Futter, Betreuung und Tiergesundheit.

Bei uns hat der neue Stall Verbesserungen gebracht: mehr Platz, größere Liegeboxen, einen Liegeplatz und einen Fressplatz für jede Kuh, mehr Licht und bessere Luft. Seit wir mit zwei Melkrobotern arbeiten, ist auch unser Arbeitsalltag anders organisiert. Wir müssen die Kühe weiterhin genau beobachten, und die Technik bezahlt sich nicht von selbst.

Das ist unsere Erfahrung auf unserem Hof, kein Beweis dafür, dass größere Ställe grundsätzlich besser sind. Es gibt gut und schlecht geführte Betriebe unterschiedlicher Größe. Und es gibt kleine Höfe, die ihren Tieren hervorragende Bedingungen bieten. Wer Tierwohl beurteilen will, muss in den Stall schauen, nicht nur auf die Kuhzahl.

Kleine Höfe wünschen, aber wie sollen sie davon leben?

Viele Menschen mögen das Bild vom kleinen Hof mit ein paar Kühen. Ich verstehe das gut. Gleichzeitig müssen auf jedem Hof Menschen von ihrer Arbeit leben können. Die Milch wird in der Regel an eine Molkerei geliefert; den Auszahlungspreis können wir nicht einfach selbst festlegen. Er schwankt, während Investitionen über viele Jahre finanziert werden müssen.

Die Gleichung „billige Milch im Laden gleich Höfesterben“ wäre mir trotzdem zu einfach. Zwischen uns und dem Ladenregal stehen Molkereien, Handel, Verträge und unterschiedliche Kosten. Ladenpreis und Auszahlungspreis an den Hof sind zwei verschiedene Dinge. Wer mehr für ein Produkt bezahlt, sorgt damit nicht automatisch dafür, dass ein bestimmter kleiner Hof mehr erhält. Umgekehrt kann ein niedriger Auszahlungspreis den Druck erhöhen, mehr zu produzieren, damit am Ende ein Einkommen übrig bleibt.

Wenn wir kleine Betriebe erhalten wollen, müssen wir deshalb genauer fragen: Welche Vermarktungswege verschaffen ihnen auskömmliche Preise? Welche Investitionen sind nötig und wer trägt sie? Und wie kann die Arbeit so organisiert werden, dass jemand den Hof überhaupt übernehmen möchte?

Das Höfesterben ist weder die Schuld der „großen Bösen“ noch ein Naturgesetz. Preise, Investitionen, Arbeit und Lebensentscheidungen greifen ineinander. Wir haben einen Betriebszweig aufgegeben und sind mit einem anderen gewachsen, damit unser Hof weitergeht. Andere Familien entscheiden sich, ihre Kühe abzugeben. Beides verdient Respekt.

Wie sieht es bei dir aus? Gibt es in deiner Umgebung einen Hof, der aufgehört hat? Was hat sich dadurch verändert?

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Dr. Anke Cras

Über mich: Ich bin Tierärztin und Landwirtin aus Leidenschaft. Mit meiner Familie lebe ich auf einem Milchviehbetrieb in der Grafschaft Bentheim. Seit über 20 Jahren arbeite ich täglich mit Kühen, Kälbern, Grünland und allem, was zur modernen Tierhaltung dazugehört. 

In meinem Blog teile ich Wissen aus der landwirtschaftlichen und tierärztlichen Praxis – verständlich erklärt, mit einem Blick über den Tellerrand. Mir ist es wichtig, dass nicht nur Fachleute, sondern auch Verbraucher:innen und Interessierte nachvollziehen können, wie Landwirtschaft bei uns betrieben wird.

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Eine Person, die eine Brille und eine blaue Jacke trägt, steht in einem Stall und hält den Kopf einer schwarz-weißen Kuh an ihre Brust. Im Hintergrund sind Heu und Metallboxen zu sehen.

Wer schreibt hier?

Hallo, ich bin Anke und lebe mit meiner Familie auf einem Milchviehbetrieb in der Grafschaft Bentheim.
Ich bin Tierärztin und kümmere mich um die Gesundheit unserer Tiere – vom Kalb bis zur Kuh.
Auf meinem Blog schreibe ich über Landwirtschaft, Tierwohl, Rinderwissen, aktuelle Themen und Persönliches aus dem Hofalltag.

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