Ich habe schon wirklich lange mit dem Gedanken gespielt, eine eigene Website zu erstellen. Doch ohne Anleitung und Idee, was ich darauf genau bloggen will, blieb es nur ein Vorhaben. Durch eine Freundin bin ich dann auf Judith Peters gestoßen. Sie hatte damals eine Challenge zum Erstellen eines Blogartikels. Das waren Fun Facts, in nur ein paar Tagen zu schreiben und zu veröffentlichen. Da habe ich als stiller Teilnehmer zugehört und gedacht, das will ich auch. Also habe ich mir in einem YouTube-Tutorial von Tim Wessels angeschaut, wie ich eine Website erstelle. Damals war ich mit Judiths Blogartikeln noch nicht so vertraut und wusste nicht, dass es bei ihr auch Anleitungen gibt. Irgendwann stand dann meine Website und wollte mit Inhalt gefüllt werden. Die Fun Facts waren auch bei mir der erste Artikel, den ich am 22.05.2023 veröffentlicht habe. Heute ist also Jahrestag!
Doch mit einem Artikel lässt sich natürlich keine Website füllen. So habe ich erst einmal munter drauf losgeschrieben, was mir so in den Sinn kam. Zwischendurch habe ich an Judiths Challenges mitgemacht. Sie hat immer wieder tolle Ideen. So langsam füllte sich meine Website mit Artikeln. Aber es gehört ja noch ein bisschen mehr dazu. Die bei mir unbeliebten Sachen wie die Datenschutzerklärung musste ich zuerst in Angriff nehmen. Das Tolle an Judiths Website ist es, dass man alles, was man zum Bloggen und dem Aufsetzen einer Website braucht, auf ihrer Seite findet. Sei es als eigener Blogartikel oder als Link zu weiterer Hilfe. Um die Hilfe voll ausnutzen zu können, habe ich mich bei ihrem Kurs The Blog Suite angemeldet. Hier wurde mir in allen Bereichen auf die Sprünge geholfen. So entstand nicht nur die Datenschutzerklärung, mein Impressum, sondern auch die Über Mich Seite. Meine Startseite wollte ich fürs Erste so belassen. Am Ende des Jahres hatte ich dann 17 Artikel veröffentlicht. Im Dezember startete dann Judiths nächste Challenge über 3 Wochen, nämlich der Jahresrückblick. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber mit ihrer Hilfe geht es fast wie von selbst. Am Anfang steht man vor einem riesigen für Berg, aber schrittweise schafft man es, ihn zu erklimmen. So veröffentlichte ich am 20. Dezember zusammen mir vielen anderen BloggerInnen meinen Jahresrückblick.
Aufgrund der tollen Unterstützung von Judith und ihrem Team habe ich mich überwunden und bin in die The Content Society, kurz TCS, eingetreten. Und mein Fazit nach den ersten Monaten: Grandios!!! Ich hatte Judith schon persönlich geschrieben, dass ich dadurch auf die Überholspur gewechselt bin. Trotz meiner wenigen Freizeit schaffe ich es, mindestens einen Artikel pro Woche zu schreiben. Ich bin hoch motiviert und liebe die Montage mit der neuen unverbindlichen Blogempfehlung. Auch, wenn ich nicht immer live dabei sein kann, mag ich die Videos total. Und die vielen Tipps, die man bekommt, bringen einen schnell weiter. Aber vor allem und am wichtigsten ist die Vernetzung mit gleichgesinnten anderen BloggerInnen. Man kennt sich meist nur digital, aber schon alleine der Austausch und das Kennenlernen von so vielen interessanten Menschen ist toll. Im April jeden Jahres gibt es ein großes Treffen aller in Stuttgart und ich möchte da auch unbedingt einmal hin.
In dieser Community bin ich mittlerweile dazu gekommen, einen regelmäßigen Newsletter aufzusetzen und habe meine Idee, ein Buch zu schreiben, in die Tat umgesetzt. In der TCS gibt es eine Gruppe von Leuten, die auch ein Buch schreiben: Profis, Anfänger, am Anfang stehend, schon weit fortgeschritten, sodass man sich die Frage nach der Veröffentlichung schon stellen kann. Nach dem Feedback in dieser Gruppe habe ich also erst einmal angefangen zu schreiben. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, aber ich fühle mich in dieser Gruppe gut aufgehoben und kann jederzeit Fragen stellen und bekomme Tipps.
Ich habe gemerkt, dass ich mich mit dem Schreiben viel leichter tue, etwas mitzuteilen. Ich habe Zeit zu formulieren, zu recherchieren und am Text zu feilen. Das macht mir viel Spaß. Die Texte müssen nicht perfekt sein, sondern sich gut anfühlen, dann werden sie hinaus in die Welt geschickt. Und auch, wenn ich noch gar nicht genau weiß, für welche Zielgruppe ich eigentlich schreibe, denke ich bei mir – FÜR MICH. Ich tue es, weil es mir unheimlich viel Spaß macht, mein Wissen zu teilen und ich endlich einen Weg gefunden habe, dieses mit Freude und Leichtigkeit zu tun. So werden sich hoffentlich noch viele Jahre an diesen ersten Geburtstag anhängen. Ich freue mich darauf und schreibe über Themen, die mir gerade im Kopf schwirren.
Meine Intention für meine Website ist es, Verbraucher und Erzeuger von Lebensmitteln wieder näher zueinander zu bringen. Die Kluft wird durch gegenseitiges Unverständnis für das jeweilige Handeln immer größer. Ich möchte hier einiges erklären und für Verständnis auf beiden Seiten werben. Die Bauernproteste haben es wieder gezeigt, dass der eine nicht viel vom anderen weiß und von seinen Gründen, warum er etwas tut. Aber um gemeinsame Ziele zu erreichen, muss man miteinander reden und Verständnis und Toleranz für die andere Meinung mitbringen. Meine Blogartikel sollen dazu einen kleinen Beitrag leisten.

Liebe Anke, das war ein sehr interessanter Artikel. Die Frage, ob Laktoseintoleranz heute häufiger ist, habe ich mir auch schon…