Seit wir die Melkroboter am Laufen haben, hat sich mein Tagesablauf verändert. Ich muss nicht mehr morgens um 6 Uhr und abends um 17 Uhr für etwa drei Stunden im Melkstand stehen.
Trotzdem muss ich noch früh aufstehen, da der Schulbus meines Sohnes um kurz nach 6 Uhr losfährt, damit er um 8 Uhr pünktlich in der Berufsschule im 20 km entfernten Nordhorn sein kann. Mittlerweile freue ich mich deswegen genauso auf die Ferien wie er.
Mein Alltag sieht jetzt normalerweise so aus.
- Wecker klingelt um 5:30 Uhr, aufstehen
- Jungs wecken
- Frühstück und Schulbrote fertig machen
- wenn beide Jungs auf dem Weg zur Schule sind, gegen 7:30 Uhr ins Büro
- Rechnungen überweisen, Papierkram erledigen, wenn Zeit ist, am Blog arbeiten
- gegen 9 Uhr Frühstück mit meinem Mann, Zeitung lesen
- dann geht es ab nach draußen: als erstes Milchfilter wechseln
- Hühner versorgen
- Kälber füttern und kontrollieren
- Strohstall-Kühe zum Melkroboter lassen
- ggf. Kühe zur Besamung festmachen
- gegen 11 Uhr Mittagessen vorbereiten und Hausarbeiten verrichten
- dabei Podcast hören
- je nachdem, wann die Schule endet (manchmal um 13 Uhr, manchmal um 14 Uhr), Mittagessen
- anschließend Mittagspause
- wenn nichts Besonderes ansteht, Freizeit oder Büro
- dann geht es gegen 17 Uhr wieder in den Stall
- säumige Kühe nachtreiben
- Kälber füttern
- Abendessen vorbereiten
- Küche aufräumen, Kaffeemaschine für den nächsten Morgen laden
- Lesen, Bloggen oder Fernsehen
- Schlafen

Liebe Anke, das war ein sehr interessanter Artikel. Die Frage, ob Laktoseintoleranz heute häufiger ist, habe ich mir auch schon…