Vom 11. bis 20. Februar fand in der TCS (The Content Society) die Blogdekade statt – ein Format, bei dem man in 10 Tagen 10 Blogbeiträge veröffentlichen möchte. Ich habe zum zweiten Mal an einer Blogdekade teilgenommen. Dies war bereits mein zweiter Versuch: Im letzten Jahr, als ich noch neu bei der TCS war, gelang es mir lediglich, fünf Artikel zu veröffentlichen – etwas planlos über meine Lieblingsbücher. Für diese Dekade wollte ich besser vorbereitet sein.
Vorbereitung und erste Unsicherheiten
Trotz guter Absichten hatte ich diesmal wieder nicht genug vorgefertigte Artikel, um jeden Tag einen Blogbeitrag veröffentlichen zu können. Die zentrale Frage lautete: Über welches Thema sollte ich schreiben?
Das tägliche Ideengewitter
Im Unterschied zum Vorjahr nahm ich mehrfach am Ideengewitter von Franzi Blickle teil. Jeden Morgen um 8:30 Uhr trafen sich mehrere Bloggerinnen, um gemeinsam Ideen und Inspirationen zu sammeln. Dabei stellte eine Teilnehmerin kurz ihr Thema vor, woraufhin die anderen im Chat Fragen und Anregungen einbrachten. Damit es so richtig „stürmte“, drückten alle zur gleichen Zeit auf den Absenden-Knopf.
Am 12. Februar meldete ich mich und erhielt ein regelrechtes Gewitter an Fragen und Ideen. Viele dieser Impulse ließen sich in kurzen Artikeln beantworten, sodass ich letztendlich mein Ziel – zehn Artikel zu veröffentlichen (inklusive des Beitrags vom 12 von 12 Februar) – erreichen konnte.
Wertvolle Inhalte zum Thema
Dieses Mal handelte es sich nicht um „belanglose“ Artikel, sondern um Beiträge, die sich intensiv mit dem Thema meines Blogs auseinandersetzten. Das tägliche Ideengewitter, das Bloggen und die regelmäßige Veröffentlichung motivierten mich enorm. Mit jedem Tag wuchs mein Ehrgeiz, das Ziel bis zum Ende konsequent durchzuziehen.
Mein erster Beitrag dieser Serie stammte aus einem fast fertigen Artikel, den ich in den Vortagen vorbereitet hatte – ein gelungener Einstieg, dem täglich weitere Artikel folgten.
Meine Erkenntnisse aus diesen zehn Tagen
- Effiziente Recherche mit ChatGPT: Zunächst war ich etwas unsicher im Umgang mit KI, doch ChatGPT erwies sich als große Hilfe bei der Recherche. Mit präzisen Fragen und der Angabe von Quellen konnte ich viel Zeit sparen – ohne diese Unterstützung wären viele Artikel wohl nicht rechtzeitig fertig geworden.
- Beitragsbilder müssen nicht perfekt sein: Oft investierte ich viel Zeit in die Suche nach dem idealen Beitragsbild. Doch wenn man täglich einen Artikel veröffentlichen möchte, muss man auch auf vorhandene Bilder oder gelegentlich Internetfotos zurückgreifen.
- Zeitmanagement trotz vollem Arbeitsalltag: Ich hätte nie gedacht, dass ich neben meiner regulären Arbeit – denn ich hatte keinen Urlaub während der zehn Tage – genügend Zeit finde, um an den Ideengewittern teilzunehmen und die Artikel fertigzustellen.
- Den Perfektionismus loslassen: Es ist in Ordnung, wenn ein Artikel noch nicht vollkommen ausgereift ist. Gelegentlich werde ich noch Bilder einfügen oder kleinere Überarbeitungen vornehmen. Wie Judith Peters so treffend sagt: Perfektionismuss = Perfektio-NICHTS-mus!
Diese Artikel haben in den zehn Tagen das Licht der Welt erblickt:
Tag 1: Was ist ein Brunsterkennungssystem und welche Vorteile bietet es?
Tag 2: 12 von 12 Februar 2025
Tag 3: Ein ganz normaler Tag in meinem Leben als Landwirtin
Tag 4: Wie bin ich zur Landwirtschaft gekommen?
Tag 5: Warum gibt die Kuh Milch?
Tag 6: Was ist Skyr und was ist der Unterschied zu Quark und Joghurt?
Tag 7: Landwirtschaft und Urlaub – geht das?
Tag 8: Hat jede Kuh ihren eigenen Charakter?
Tag 9: Welche Haltungsformen gibt es in der Milchviehwirtschaft?
Tag 10: Körpersprache von Rindern: Signale erkennen und verstehen
Bei der nächsten Blogdekade bin ich wieder dabei. Es war eine tolle Herausforderung, und ich bin total stolz, tatsächlich 10 Artikel in diesen zehn Tagen veröffentlicht zu haben. Die täglichen Ideengewitter werden dann wieder auf dem Programm stehen, denn diese vielen Anregungen und Fragen reichen noch für mehr als zehn Artikel. Einige sind allerdings nicht so kurz abzuhandeln und sind jetzt in der Entwürfe-Schleife! Hier habe ich erfahren, was sich Menschen ohne landwirtschaftlichen Hintergrund für Fragen stellen. Dafür bin ich wirklich dankbar, denn das war die ursprüngliche Intention zu dieser Website.
Hast du noch Themen, die dich interessieren und die ich in einem Blogartikel beantworten kann? Schreibe gerne in den Kommentar.

Liebe Anke, das war ein sehr interessanter Artikel. Die Frage, ob Laktoseintoleranz heute häufiger ist, habe ich mir auch schon…