3 Gründe, warum ich Milchaustauscher verwende

  1. Immer die gleiche Zusammensetzung: Die Zusammensetzung der Kuhmilch schwankt während der Laktation sehr. Wir haben zum Beispiel Kühe mit einem Fettgehalt der Milch 6,14 % und einem Fettgehalt von 3,28 %. Auch der Eiweißgehalt schwankt zwischen 4,55 % und 2,93 %. Ein Milchaustauscher hat dagegen nahezu immer die gleiche Zusammensetzung. So bekommen die Kälber auch immer die gleiche Milch.
  2. Immer verfügbar: Während ich auf die Milch erst immer nach dem Melken zurückgreifen kann, ist der Milchaustauscher immer verfügbar. Ich kann ihn immer frisch zubereiten. Im Milchtaxi wird er angerührt und auf die richtige Temperatur gebracht. Deswegen kann ich die Kälber auch mal vor dem Melken oder während des Melkens füttern.
  3. Keine Futterumstellung bei Umstallung in die Gruppe: Bei uns werden die Kälber im Alter von 3 Wochen in die Gruppenhaltung mit Automatenfütterung umgestallt. Das an sich bedeutet schon Stress für das Kalb. Wenn jetzt in den ersten 3 Wochen Milch gefüttert wird und dann in der Gruppe am Automaten ein Milchaustauscher, kommt ein weiterer Stressfaktor hinzu. Milchaustauscher schmeckt anders als Kuhmilch und das Kalb muss sich umgewöhnen. Mit allen anderen Stressfaktoren wie andere Kälber, neue Rangordnung, anderes Fütterungssystem kann man es dem Kalb mit der Futterumstellung leichter machen.

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