Es ist auch im neuen Jahr so weit. Am 12. Januar zeige ich dir meinen Alltag in 12 Bildern. Caro von „Draußen nur Kännchen“ pflegt dieses Blogformat schon seit einigen Jahren. Unter ihrem eigenen Artikel findest du noch viele weitere Alltagsgeschichten in diesem Format mit 12 Bildern.

Mein 12. Janauar begann mit dem traditionellen Rundgehen. Die „jüngeren“ Nachbarn treffen sich und gehen zu jedem Nachbarhaus und wünschen allen ein Frohes neues Jahr oder wie man hier sagt: Glück in´t nije Joar. Das ist immer ein geselliger Abend und man spricht zu Beginn des Jahres mal alle Nachbarn, ob alt oder jung. Auf dem Bild siehst du die übliche Getränke-Kombination. Natürlich nur, wer möchte.

Ich war als erstes von uns um etwa 2:45 Uhr zu Hause. Nach dem Umziehen in die Stallklamotten ging es erst noch einmal in den Stall, um die Kühe mit dringender Melkberechtigung in den Wartebereich des Melkroboters zu treiben. Schließlich wollte ich das nicht in der Frühe machen, sondern erst einmal ein paar Stunden schlafen. Um 3:30 Uhr war ich dann im Bett, noch aufgedreht vom Abend, sodass ich noch bis 4 Uhr gelesen habe, um dann endlich in den wohlverdienten Schlaf zu fallen.

Um halb zehn hieß es dann, Frühstück fertig zu machen. Da bei uns kein Bäcker in der Nähe ist, backe ich am Sonntag immer Aufbackbrötchen im Backofen auf. Dann gibt es zum Frühstück bei uns warme, „frische“ Brötchen.

Während die Brötchen im Ofen backen, der Kaffee durchläuft, der Tee zieht und der Tisch gedeckt wird, höre ich mir einen Podcast an. Im Moment ist es dieser. Eine Empfehlung meiner Blog-Kollegin Uli Pauer im Rahmen einer Blogparade zum Thema: Meine Lieblingspodcasts von Andrea Maria Bokler.

Nach unserem Frühstück warten schon alle Tiere auf ihres. Die Hunde …

Die Hühner. Und weil heute Sonntag ist, gibt es ein paar Mehlwürmer extra!

Und auch bei den Kälbern werde ich heiß erwartet.

Dann noch eine Überraschung im Strohstall. Ein neuer Erdenbürger hat das Licht der Welt erblickt.

Das obige Kalb ist das fünfte neugeborene Kalb an diesem Wochenende. Also erst einmal die ganzen frisch gebackenen Mamas melken und dann der Reihe nach die ganz kleinen Kälber füttern. Auf diesem Bild siehst du die Anzeige des Melkroboters.

Nach einem kurzen Besuch des Sofas raffe ich mich dann doch noch auf, im Büro an meinem Buch weiterzuschreiben. Die guten Vorsätze sollen schließlich nicht schon Anfang Januar über den Haufen geworden werden.

Während ich im Büro sitze, geht die Sonne schon wieder unter. Gleich noch eine Abschlußrunde im Stall:
- Kühe nachtreiben,
- Kälber füttern
- Frischmelker melken
- neugeborene Kälber füttern
- Hunde versorgen
- nochmal nach den Hühnern schauen

Nach dem Feierabend dann vielleicht noch einen tatort oder früh ins Bett und schlafen. Das entscheide ich kurzfristig!
Hast du auch so eine Neujahrs-Tradition? Schreib es doch in den Kommentar!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
So ein cooler und tierischer Tag :).
Hast du den Tatort noch geschafft?
Grüessli aus der Schweiz,
Edith
Liebe Edith!
Danke für deinen Kommentar. Ja, ich habe den Tatort noch geschafft. Obwohl ich diesen Tatort nur mäßig fand, habe ich bis zum Ende durchgehalten.
Liebe Grüße
Anke